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Das
Schloss Schwerin liegt völlig im Schweriner See, nur
durch eine Brücke mit dem Ufer verbunden. Es bietet einen
wahrhaft märchenhaften Anblick, besonders wenn die Sonne
in den goldenen Türmchen spielt.
Das
Schweriner Schloss - es ist übrigens der Sitz des Landtags
von Mecklenburg-Vorpommern - gilt als bedeutendes Beispiel des
Historismus. In seiner Art hat es viele Elemente der Loireschlösser
übernommen - insbesondere das Schloss Chambord stand Pate.
Schon
vor über 1000 Jahren war die Schlossinsel ein Herrschersitz.
Die Burg bzw. später das Schloss machten eine wechselhafte
Geschichte durch. Besonders in der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts fand eine umfassende Um- bzw. Neugestaltung statt,
die wesentlich durch den Güstrower Architekten und Schinkel-Schüler
Georg Adolf Demmler beeinflusst wurde. Der Umbau des Schweriner
Schlosses gilt als Demmlers bedeutendstes Werk.
Die
DDR nutzte das Schloss bis 1981 als Pädagogische Schule zur Ausbildung
von Kindergärtnerinnen, parallel bzw. in Nachfolge waren dort
ein Kunstmuseum, das Museum für Ur- und Frühgeschichte und ein
polytechnisches Museum im Schloss untergebracht.
Seit
Herbst 1990 hat der Landtag Mecklenburg-Vorpommern wiederum seinen
Sitz im Schloss Schwerin und ein Teil des Gebäudes wird vom
Staatlichen Museum Schwerin genutzt.
Einen
besonders schönen Anblick bietet das Schloss übrigens
von der Seite des Parks aus.
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